Australien 2008 - “Der 8.”
erwin
G’D !
(Englisch: “Good Day”, Deutsch: “Guten Tag”, Österreichisch “Grüß Gott”, die Australier grüssen halt einfach kürzer !)
Es sind nun einige Tage vergangen, seit wir unseren letzten Reisebericht ins Netz stellten, heute ist es wieder soweit, wir sind in Hervey Bay, dem Ausgangspunkt für die Fähren zu Fraserisland, auf einem wunderschönen Campingplatz mit WLAN !! Das heisst für mich, anstatt wie Ingrid es gerade tut, sich den Ort anzusehen, hier im Wohnwagen beim Laptop zu sitzen, OK, ist halt so !
Zuletzt habe ich von Airlie Beach und meinem beabsichtigten Segeltön zu den Whitsunday Insel berichtet. Während Ingrid diesen Tag am Campingplatz blieb, bzw. einen Spaziergang nach Airlie Beach machte, wurde ich bereits um 07.00 Uhr mit einem Bus abgeholt und zur Marina Abel Point, von wo der Segeltön begann, abgeholt. Vorweg, der Tag war nicht so, wie ich ihn mir vorstellte, es regnete nämlich die meiste Zeit, nur während der kurzen Sonnenperioden konnte man sehen, in welchen verschiedenen herrlichen Blau- und Grüntönen das Wasser leuchten kann. Es war jedenfalls ein Erlebnis, gemeinsam mit ca. 40 Passagieren mit diesem riesigen ca. 32 m langen Katamaran durch diese Inselgruppe zu segeln. Der Skipper, ein alter Haudege, und seine Crew hatten alles im Griff und waren ganz besonders auf die Sicherheit der Passagiere bedacht. Ich genoss das Schaukeln, andere weniger ! Es kamen einige Brecher über Bord, einer davon erwischte mich - und die kleine Kamera - ganz ordentlich, ein Fehler wie sich noch herausstellte. Die Whitsunday’s sind - schönes Wetter vorausgesetzt - ein tropisches Paradies. Steile Berge, dicht bewaldet, ragen aus dem kristallklaren Wasser, die Buchten haben einen schneeweissen Sand. Am allerschönsten ist die ca. 5 km lange Bucht Whitsunday Harbour, sie soll über den weissesten Sandstrand der Welt verfügen. Tatsächlich, es ist ganz weisser feiner Sand, den man für eine Sanduhr verwenden könnte. Wegen der Quallen bekamen wir wieder einen Schutzanzug verpasst, dann ging es hinein ins nasse Vergnügen. Meine Kamera hatte ich in ein Handtuch gewickelt und in meinen wasserdichten Seesack verpackt, sie wurde trotzdem feucht und gab nun endgültig den Geist auf. Schlechtes Wetter, Kamera kaputt, keine Bilder von diesem Paradies, auch dass noch !
Aber das Leben geht weiter, an Bord lernte ich sehr nette Menschen kennen, eine Familie aus Spanien, ein junges Ehepaar aus Chile und ein nettes Pärchen aus Deutschland, die Zeit verging wie im Flug. Es gab Gratisessen und Gratisgetränke, der junge Deutsche hatte Geburtstag den wir natürlich feierten, ich war schon ganz schön lustig als ich wieder zum Campingplatz kam, Ingrid weniger !
Am nächsten Tag verließen wir Airlie Beach, unser Tagesziel war Mackay, eine Hafenstadt in welcher der in dieser Region produzierte Zucker in alle Welt verschifft wird,.Übrigens, Australien ist der größte Zuckerproduzent der Welt und nicht Brasilien, wie ich immer geglaubt habe. Das Zuckerrohr bestimmt auch das Landschaftsbild, unendlich weite Felder, die teilweise bewässert werden und durch die die Gleise der Schmalspurbahnen führen, auf denen mit kleinen Zügen “Sugartrains” genannt, das geerntete Zuckerrohr direkt zu den Fabriken transportiert wird. Ich möchte wissen, wieviele tausend Kilometer dieses Bahnnetz umfasst.
Kurz nach Arlie Beach sahen wir eine gelbe Maschine den Gleiskörper herrichten, die Aufschrift “Plasser - Austira” machte uns stolz. Die Firma Plasser und Theurer aus Linz ist auch hier vertreten, nebenbei bemerkt haben wir auch viele Palfinger-Kräne hier auf den LKW’s gesehen, es gibt halt nicht nur Swarovsky als typisch östereichische Firma auf der Welt !
Wie bereits gesagt, die Zuckerrohrfelder bestimmen das Landschaftsbild, die den Horizont begrenzenden Berge sind dicht bewaldet und vulkanischen Ursprungs, die typischen Kegelformen weisen darauf hin. Wir waren sehr bald in Mackay und fuhren in das Zentrum der Stadt, die Stadt gab nicht sehr viel her, sodaß wir auch bald wieder einen schönen Campingplatz suchten und etwas ausserhalb der Stadt auch fanden.
Am darauffolgenden Tag fuhren wir durch das sehr schöne, beidseits von Bergen umrahmte Tal des Pioneer Rivers. Es ist ein sehr fruchtbares Tal, welches, wie es sich für die Gegend gehört, mit Zuckerrohr bewachsen ist. Unser Ziel war der Eungella NP in welchen man die sehr scheuen Schnabeltiere beobachten kann. Als wir uns dem Talschluß näherten, er erinnert ein wenig an den Talschluß beim Mölltalergletscher, sah man schon riesige Tafeln auf denen hingewiesen wurde, dass die Straße nach Eungella sehr steil und kurvenreich sei und mit Autos über 11 m Länge bzw. mit Autos mit Anhängern (ausgenommen Milchautos) nicht befahren werden darf. Ich hatte Ingrid vorgewarnt, sie verhielt sich auch sehr tapfer, war aber doch froh, als wir nach 5 km Fahrt oben angelangt waren. Der Ausblick über das Pioneevalley bis nach Mackay ist eine Sensation und belohnt für die Mühe der Anfahrt ! Das Wort Eungella stammt aus der Aborigilansprache und bedeut “Land der Wolken”, sie hatten mit der Wortwahl recht, denn kaum waren wir dort zogen Wolken auf und es begann leicht zu regnen. Als sich dann noch herausstellte, dass der Campingplatz bei der Rangerstation mit Autos nicht befahren werden darf, in der Reiseliteratur war keine Rede davon, und daher wir dort nicht übernachten konnten, beschlossen wir die Schnabeltiere Schnabeltiere sein zu lassen und ein Stück des Weges nach Capella, unserem nächsten Ziel, hinter uns zu bringen.
Wir fuhren daher zurück und ereichten bei Eton den Peak Downs HWY, der Richtung Südwesten nach Capella führt. Der Grund für diesen Abstecker heißt Lyn Garside, die wir im Oktober 1980 im Gestüt “Schieferegg” in Kronstorf kennengelernt hatten und die dort mit einem Farmer verheiratet ist. Mit Lyn, aber auch mit David McNamara, der auch in “Schieferegg” war und den wir dieses Wochenende treffen werden, hatten wir seit dieser Zeit brieflichen Kontakt, sie ist auch ein Grund unseres “Australientraumes”, den wir uns nun erfüllten.
Die Strecke dorthin führt zuerst über eine relativ niederige Bergkette, die dicht bewaldet ist, dann durch weites Grasland mit großen Rinderherden darauf. Nach Coppabella, einer Minenarbeiterstadt, wurde die Straße schlechter, ab dem kleinen “Peak NP” begannen Hirsefelder gewaltigen Ausmasses.
Auf dem neben der Straße führenden Bahngleis begegneten uns endlos lange Züge, die mit Kohle beladen waren , es befinden dort auch große Kohleminen, die im Tagebau das “Schwarze Gold” fördern. Es wurde bereits dunkel sodaß wir nur mehr bis Clermont kamen, wo auch ein Campingplatz war.
Es sollte dies ein Glücksfall sein, denn kurz nachdem wir “eingezogen” waren läutete mein Handy, Lyn war dran und als sie hörte, dass wir bereits in Clermont seien, sagte sie erfreut, dass auch sie hier sei und in einer halben Stunde zu uns kommt ! Und wirklich, es näherte sich gegen 20.00 Uhr langsam ein Toyota, wir gingen auf die Straße, das Auto hielt und Lyn kam auf uns zu ! Wir fielen uns um den Hals und die eine oder andere kleine Träne floß. Die Wiedersehensfreude nach 28 Jahren war einfach zu groß ! Wir hatten uns viel zu erzählen und es war auch dann schon fast 23.00 Uhr als sie uns verließ und zu einem Jugendlager, bei dem sie ehrenamtlich tätig war, zurückzukehrte.
Am nächten Tag trafen wir uns nach dem Frühstück auf dem Showground, auf dem das Jugendlager war. Während der Schulferien wurden dort Kinder der Farmer, aber auch Kinder aus der Stadt, im richtigen Vorführen von Bullen bei den Rindershows unterrichtet, wir kamen gerade zurecht als die Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahren ihre erlernten Künste vor einer Jury demonstrierten. Es war witzig zu sehen, mit welchem Ernst die Kinder die Jungbullen, die teilweise größer als sie selber waren, im Kreis führten. Am Schluß gab es eine Siegerehrung mit Preisträgern, aber keinen Verlierer, denn jeder bekam ein Andenken in Form eines Leiberls. “Stocking” wird diese Vorführung der Rinder genannt, deren richtige und korrekte Umsetzung den Preis eines Zuchtbullen wesentlich beeinflussen kann, wie uns Lyn erklärte.
Am frühen Nachmittag fuhren wir hinter Lyns Lastwagen, auf dem die Jungbullen geladen waren, auf ihre Farm “Hazeldeen”. Wir lernten ihren Mann Bruce und die beiden Söhne Drew (17) und Hayden (15) kennen, die beiden Töchter Carley (22) und Eimee (20) sind in Gladstone bzw. in Brisbane berufstätig. Carley, die im letzten Jahr mit ihrem Freund bei uns in Enns war, werden wir in Brisbane treffen.
“”Hazeldeen” ist für unsere europäischen Begriffe eine Riesenfarm. Die 6000 Hektar Grund werden je ca. zur Hälfte als Weide- bzw. Ackerland bewirtschaftet. Auf der Weide grasen zurzeit ca. (die genaue Zahl wussten sie selber nicht) 800 bis 1000 Rinder, auf den Ackerflächen werden Hirse, Sonnenblumen und Weizen angebaut. Die auf derzeit ca. 1.200 Hektar Hirse wird in etwa zwei Wochen geerntet. Das ganze erfordert natürlich einen entsprechenden Maschinenpark, Traktoren, die statt Räder Ketten haben, Spritzmaschinen mit 38 m Arbeitsbreite, drei Mähdrescher etc. gehören zum Betrieb. Die Führung dauerte jedenfalls fast einen ganzen Tag. Bruce und Lyn lachten nur über unser Erstaunen, sie sagten, dass ihre Farm eine relativ kleine sei, es gäbe weiter im Nordwesten welche die 10- bis 20.000 Hektar haben. Die Rinder werden für den europäischen Markt produziert, die Zucht unterliegt sehr strengen Richtlinien, macht mehr Arbeit, sie erzielen aber auch einen höheren Preis.
Freitag fuhren wir vier “Erwachsenen” in eine nahe gelegene Kohlenmine, es ist unglaublich mit welch riesigen Maschinen die Steinkohle im Tagebau gefördert wird. Sie hat höchste Güte und wird in erster Linie in den asiatischen Raum verschifft. Am Nachmittag fuhren wir zu einem Stausee, aus dem nicht nur Claremont das Trinkwasser bezieht, sondern der auch als Erholungszentrum genutzt wird. Wasser ist in diesem trockenen Landstrich ein äusserst wichtiges Element. Die beiden Buben warteten bereits auf uns mit dem familieneigenen kleinen Motorboot, nach dem Lunch fuhren wir alle gemeinsam auf dem See, Drew und Hayden versuchten sich als Angler, weniger erfolgreich, dafür aber als erfolgreiche Krebsfischer. Die gab es zum Abendessen als “Happerl”. Auf dem See wuchsen riesige Wasserrosen, die Australier sagen “Wasserlilien” dazu, und viele Vögel wie z.B. Schwarze Schwäne und Pelikane waren zu sehen. Es war ein schöner Tag.
Bevor wir nach “Hazeldeene” zurückfuhren, kauften Ingrid und ich bei einem “Butcher” (Fleischhauer) Schweinefleisch, Kalbsfleisch gabs nicht, wir wollten unseren Gastgebern einen richtigen ” Österreichabend” mit Wiener Schnitzerl und Palatschinken, gestalten. Kaum angekommen machten sich Ingrid (Wiener Schnitzerl und Kartoffel), Lyn (Salate) Bruce (Bier) und ich (Palatschinken) ans Werk. Bereits um 19.30 Uhr wurde dann gemeinsam richtig geschlemmt, es hat allen bestens gemundet.
Am Samstag, nach der Vorstellung des zweites Teiles der Farm, fuhren Lyn, Ingrid,Bruce und ich nach Rubyvale und Sapphire, wo, wie der Name schon sagt, Edelsteine gefördert werden. Wir machten eine Führung durch eines Schaumine, Bruce kaufte dann einen 10 l Kübel voll Sand und wir machten uns gemeinsam ans “Fossycking”, dem suchen nach eben diesen Steinen. Es ist lustig, ausgerüstet mit Sieb, Waschtrog und Bürste nach den Steinen zu suchen. Wir fanden auch tatsächlich Saphiere, die meisten grün, einer ist blau, aber alle kaum zu sehen, so klein sind sie !
Bei der Rückfahrt zeigten sie uns in Capella, einer kleinen nur 3.000 Einwohner zählenden Stadt, die übrigens eine der ältesten Siedlungen Queenslands ist, die Einrichtungen. Kaum zu glauben, der Ort hat ein super Schwimmbad, ein Kulturzentrum, einen “Showground” mit überdachter Reithalle, in dem die britische Popgruppe INXS bereits ein Konzert gab. Das alles im “Outback” !
Am Sonntag, nach dem Frühstück ging es ans Abschiednehmen. Mit dem festen Versprechen uns das nächste Mal früher, und zwar in Österreich, zu sehen, sagten wir Lebewohl. Es ist allen, auch den Buben, sichtlich schwergefallen. Wir fuhren auf dem Gregory HWY Richtung Emerald, dort stieß diese Straße auf den Capricorn HWY, der ostwärts nach Rockhampton führt. Die Landschaft ist wieder von Weideland geprägt, aber man sieht auch Kräne der Kohleminen herausragen. In Bluff, einer kleinen Ortschaft, in dem die Kohlenzüge auf den Gegenverkehr warten, die Bahnstrecke ist eingleisig, blieb ich kurz stehen um die beiden Züge, die dort standen zu fotografieren. Dabei beobachtete mich ein Lokfüher, der zu mir kam. Er erzählte mir, dass die Züge - je nach Waggons - 1,8 bis 2,2 km lang seien und von vier Loks gezogen werden. Die Beladung eines Waggons dauert aber nur rund 30 Sekunden, dann sind 100 Tonnen Kohle geladen, sie fahren mit dem Zug nur ganz langsam unter der Beladeanlage durch.
Wir fuhren durch Rockhampton durch um nach Emu Park zu gelangen, wo wir auf einem Campingplatz, der direkt am Meer liegt zu übernachten. Der Platz war schön, hatte aber keinen Internetanschluss, so fuhren wir am nächsten Tag nach Rockhampton. Einerseits hatte der laut Katalog WLAN, andererseits wollten wir Hans Hiessmayr (”Krug” in Pirchhorn) treffen, der dort als Arzt bei den “Royal Flying Doctors” arbeitet. Beides gelang nicht, das WLAN des sehr schönen Campingplatzes funktionierte nicht und Hans Hiessmayr konnte ich trotz mehrmaliger Versuche telefonisch nicht erreichen, die Adresse die ich hatte war keine, sondern ein Brieffach in einem Postamt in der Nähe des Flughafens.
Von Rockhampton, die Stadt ist übrigens sehr schön, sie liegt am Fitzroy River und ist der Geburtsort von der Tennislegende Rod Lever, fuhren wir dann den Bruce HWY Richtung Süden, wir wollten bis 1770, kein Spaß, der Ort heißt wirklich so. In 1770 hat Kapitän Coock 1770 das erste Mal den Boden des heutigen Queensland betreten, ihm zu Ehren wurde der Ort so benannt. Es ist kurios wenn man auf den Straßenschildern neben den Namen der anderen Ort nur Zahlen als Ortsnamen liest.
In 1770 bezogen wir den in den Katalogen als schön bezeichneten Campingplatz direkt am Strand. Der Campingplatz war die erste Enttäuschung auf diesem Gebiet, schmutzig, keine Stellordnung, die Sanitäreinrichtungen klein und nicht sehr sauber, der Platz aber trotzdem gerammelt voll. Die Lage an einer sehr schönen Bucht mit goldgelben Sand zieht halt einfach an. Da es schon spät war, verbrachten wir die Nacht dort, es war wenigstens ruhig. Interessant waren die dort die sehr zahmen Kookaburra (Lachender Hans) zu beobachten, die uns schon sehr früh weckten.
Wir verließen auch bald den Platz und fuhren Richtung Bundaberg, der “Rumhauptstadt” Australiens. Dort wird aus Melasse, einem Abfallprodukt der Zuckerindustrie, ein sehr guter Rum produziert. Wir machten eine Führung mit, sie war nicht zuletzt wegen guten Führung der kleinen ungemein quirlingen jungen Führerin sehr interessant. Zuvor hatten wir die Stadt, mit sehr schönen alten Häuser und Plätzen, auf denen moderne Skulpturen zu bewundern waren, besichtigt. Nach der Firmenbesichtigung fuhren wir die rund 120 km Bis Harvey Bay, vor Fraserisland, der grössten Sandinsel der Welt. Es war schon dunkel als wir auf dem Campingplatz ankamen und auch relativ kühl, man merkt, wir nähern uns dem kühleren Süden und es “herbst’lt” schon ein wenig.
Morgen wollen wir eine geführte Tour auf Fraserisland unternehmen, am Samstag werden wir in Nambour David und seine Familie treffen, wir freuen uns schon sehr darauf !
Wie man sieht geht es uns sehr gut, wir geniessen jeden Tag, denken aber auch sehr oft, an Dagmar, an die Mütter, an die Geschwister, kurz gesagt an alle “Daheimgebliebenen” vor allem auch an Maria Temps, deren Gesundheit uns Sorgen bereitet, wir hoffen, dass sie bald Gesund wird.
So, jetzt muß ich noch diese Seite mit den FOTOS verküpfen, hoffentlich klappts !
Liebe Grüsse !
Erwin und Ingrid
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